Jahr 2001

2001 griffen wir wieder zu unserem bewährten „Cafemobil“ zurück und verwandel- ten es mit der Geschicklichkeit unserer Frauen in ein „Hexenmobil“. Flugs wurde mittels Lebensmittelfarben der nötige „Hexenkuchen“ gebacken und wieder wurden unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Diesmal waren wir aber auf den Ansturm vorbereitet und haben unseren Vorrat an Kuchen nicht rechts und links auf der „Auslage“ präsentiert, sondern im deponiert. So geschützt, kamen wir aber aufgrund des jährlich wachsenden närrischen Volkes auch wieder gerade so über die Runden. Nicht unerwähnt soll auch der „Verpackungseinsatz“ unserer „Männer“ bleiben, die den Boden einer Tonne entfernten und eine Rolle Weihnachtsbaumnetz darüber zogen. Getarnt mit Hexenmasken sind diese vier Kerls dann unters närrische Volk und haben vorwiegend Frauen eingenetzt. Dazu wurde erst das eine Ende des Netz verknotet, dann eine närrische Frau gepackt, in die Tonne gehoben und dann die ganze Tonne samt Netz darüber gehoben. Oben etwas Luft gelassen, abgeschnitten und zugeknotet und schon konnten die Opfer dann sackhüpfender Weise zum närrisch kreischenden Volk zurückfinden oder auch nicht! Einige der Opfer wissen aufgrund unserer Kostümierung bis heute noch nicht, wer ihnen das eigentlich angetan hat. Diese Tonne und das Netz passt einfach in die närrische  Zeit und deshalb soll dies mehr oder weniger zu unserem Markenzeichen werden, weshalb wir uns auch schon für den Umzug 2002 richten. 

Nach diesem krönenden Verlauf der Kampagne haben wir aus einer Laune heraus einem befreundeten Winzer angedroht: „... nächstes Mal nehmen wir eine größere Rolle (Ackerwagen) und den Schlepper von dir.“ Dieser war auch sofort davon angetan (wobei ich glaube, er bereut es doch ein bisschen !?) und sagte spontan zu. Nicht vergessen haben wir auch den selbstlosen fahrerischen Einsatz von Volker Kreis aus Niederhausen an der Appel (Schwager von Rosi Rasch), der uns dieses Jahr kutschiert hat.

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